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Montag, 28. März 2011

Bungeeeee @ Tsitsikamma National Park

Das letzte Wochenende war wieder sehr ereignisreich.
Samstag morgen ging es früh los Richtung Tsitsikamma National Park. Nach 2 Stunden Fahrt standen wir vor der momentan dritthöchsten Brücke der Welt. Von dort geht es 216 Meter nach unten. Und wenn man bescheuert ist, dann nutzt man die Gelegenheit, dort hinunter zuspringen. Manche um sich das Leben zu nehmen, andere um sich einen Kick zu verpassen. Den an dieser Bloukrans Birdge kann man den höchsten Bungee Jump der Welt erleben. 5 Sekunden freien Fall, bevor das Gummiseil an den Füßen sanft abbremst. Das mussten wir natürlich ausprobieren. Die Tatsache, das alle in der achtköpfigen Brücke ein Springen zugesagt hatte, verhinderte zunächst drüber nachzudenken, ob es wirklich eine coole Idee ist, sich von der Brücke zu stürzen.
Also Sicherheitshinweise durchlesen, Vertrag unterschreiben, bezahlen und dann wurde gewogen, damit die Jungs auf der Brücke auch wissen, welches Seil wohl das sicherste ist. Das Gewicht und die Springernummer wurde jedem auf die Hand geschrieben.
Nachdem wir unser Geschirr angelegt bekommen hatten ging es dann auf den Steg, welcher direkt unter der Brücke entland zur Mitte führt. Die Lauffläche bestand aus dünnem Gitter und unter uns sag man in 200 Metern Entfernung ein kleines Rinnsal langlaufen. Dieser Weg war für einige schon die erste Mutprobe. In der Mitte der Brücke angekommen wurden noch ein paar Sicherheitsdetails erklärt und los ging es. Nacheinander wurden uns Manschetten zum Schutz um die Beine gewickelt, ein Gurt drumherum gewickelt. Mir wird versichert, dass sich der Gurt bei Belastung weiter zusammen zieht. Und das Seil würde 3 Tonne halten. Kein Grund zur Sorge.
Sorge um die Sicherheit hatte ich auch nicht wirklich. Alles wirkte sehr sicher, die Arbeiten routiniert. Sorge machte mir so langsam mein Verstand. Was tu ich hier eigentlich... Aber für Rückzieher ist es jetzt zu spät. ich Musste näher zur Kante hüpfen. Noch trennte mich ein dünnes Sicherheitsseil von der Kante der Brücke. Das Bungeeseil wurde eingehakt, und das Sicherheitsseil entfernt. Noch vier, fünf Hüpfer und ich stehe an der Kante, die Zehen schon drüber. Urx. was hab ich mir dabei bloß gedacht. Man springt nicht von Brücken, schon gar nicht von so hohen.... Die Angestellten zählen runter. 5, 4, 3, 2, 1, Bungeeeee... Scheiß drauf. Ich spring ab - und falle. schneller im schneller geht es runter. 5 Sekunden können ganz schön lange sein. Und fünf Sekunden können im nachhinein betrachtet auch viel zu kurz sein.
Der Sprung war der Hammer. Ich kann jedem nur empfehlen so einen Blödsinn mal zumachen! Ich würde es wieder tun!!
Durchflutet mit Adrenalin ging es dann weiter zu einem Elephantenpark bei dem wir eine geführte Tour gemacht haben bei der man eine Menge über Elephanten lernen sollte. Es war überteuert und langweilig, deswegen will ich darauf nicht näher eingehen.
Am späten Nachmittag haben wir dann unsere Accommodation erreicht. Ein Backpackerhostel, auschließlich mit Grundausstattung, alles ein wenig alt und gammelig. Aber coole Leute die das Haus führen. uuuuund ein Jacuzzi auf dem Dach... davon haben wir natürlich ausgiebig gebrauch gemacht.

Am nächsten Tag ging es dann zum wandern wieder in den National Park. eine anspruchsvolle Tour direkt an der felsigen Küste über ausgetretene Pfade und Felsen, mit kleinen Kletterpartien. Am Ende wartete ein beeindruckender Wasserfall der von den Klippen 100 Meter tief nach unten fiel. Vor dem Wasserfall war ein kleiner See mit eiskaltem Wasser, der für eine herrliche Erfrischung sorgte.

Tsitsikamma National Park ist auf jedenfall ein unglaublich schöner Ort. Absolut empfehlenswert!

So long,
bye