Was passiert wenn ein Wessi in den Osten geht? Was passiert wenn ein Ossi den Westen wieder verlässt? Geht das gut? Hier erfahrt ihr es!
Samstag, 17. Oktober 2009
time keeps on slipping...
ko chang ist eine reizende kleine insel, die zum entspannen genau richtig ist. am ersten tag dort habe ich einfach mal gar nichts gemacht. den ganzen tag nicht. wunderbarr. nur am strand sitzen, ein bisschen lesen, sonst nichts. leider war der coconutshake hier nicht so gut ;) aber darueber kann ich hinwegsehen. man erzaehlte uns, das einen tag vor unserer ankunft noch totales regenwetter herrschte. glueck gehabt also. am 2ten tag haben wir uns ein kayak gemietet und haben den ganzen tag lang die kueste und die nahegelegenen kleinen unbewohnten inseln erkundet. zum sonnenuntergang zurueck, wunderbare fotos geschossen von dem wohl bisher schoensten sonnenuntergang in diesem urlaub. passend, war ja auch der letzte mit strandkulisse. dritter tag war dann schon wieder abreise angesagt. es fing auch prompt an zu regnen. insofern: alles richtig gemacht.
3 wunderbare, schoene thaimaedels mit dicken auto waren so freundlich uns vom hotel zum pier zu bringen. und nach 9 anstrengend stunden in taxis, tuktuks und bussen waren wir dann mal wieder in der khao san road. dort gabs ein super livekonzert einer skaband nd anschliessend noch reggae und dancehall aus der dose. aber vom feinsten. also bier gekauft und abgehen. sehr gut. anschliessend noch in einen der zahlreihen clubs. wir hatten einen ganz netten gefunden, wo es auch bis 3 livemusik gab. wir muessen sehr eindrucksvoll stimmung gemacht haben, ploetzlich gaben uns irgendwelche leute drinks aus :) aber ganz so viele erinnerungen habe ich leider nicht mehr :D der abend hat sich aber auf jedenfall gelohnt. naechster glueklicher umstand: es hat am naechsten tag bis nachmittags geregnet. so hatte ich wenigstens kein schlechtes gewissen, verkatert im bett zu schimmeln. die khao san road steht bei regen naemlich gerne mal knoecheltief unter wasser. kann es da eigentlich noch besser kommen?... ja es kann. den nachmittag + abend haben wir dann in einer riesen shoppingmall verbracht und nochmal richtig eingekauft. und alles so guenstig :) schon irgendwie dekadent.
abends dann noch auf ein letztes bier in eine bar, diesmal gabs classical rock handgemacht und live. wider aller erste sahne. naja und das war es dann wohl mit dem urlaub. natuerlich viel zu kurz, wie immer.
abschliessend moechte ich allen danken, die mir geholfen haben, diese wunderschoene zeit erleben zu duerfen!!!
und kleiner tipp an alle: thailand ist wirklich eine reise wert, oder besser sogar 2!!
in 12 stunden bin ich in deutschland, ich freue mich euch alle dann wieder zu sehen! bis dahin! Ciao
Montag, 12. Oktober 2009
... und dann mal wieder Palmen und Strand
Fuer alle die es interessiert, ich lebe noch, meine Wunden sind bislang ganz gut verheilt, dank taeglichem Hospitalbesuch. Die Tage nach meiner kleinen Schlangenbegegnung habe ich trotzdem ganz gut verbracht und mit dem Drahtesel die Umgebung von Pai erkundet. Es war schoen sich mal wieder ein wenig zu ertuechtigen und nicht nur auf der faulen Haut zu liegen. So bin ich die Berge rauf und runtergejagt (Werner hat sich da ein wenig schwergetan, er hat sich aber auch konsequent geweigert saemtliche Gaenge des Mountainbikes auszuprobieren und sich stattdessen vorne auf das groesste Ritzel festgelegt..) und haben es zu jeder sehenswuerdigen Sehenswuerdigkeit rund um Pai gesschafft. Jede Menge beeindruckende Wasserfaelle und ein ganz netter Canyon. Am spannendsten war aber wohl der letzte Wasserfall am Freitag. Dort ging es nicht mit dem Mountainbike hin, sondern man musste sich zu Fuss dorthin bequemen. Quer durch den Regenwald unausgeschildert bloss auf ausgetretenen, manchmal recht schwierig zu entdeckenen Pfaden. Immer wieder den Bach kreuzen, und teilweise musste man auch den Bachlauf hinaufklettern an Stellen die mehr an eine Klamm erinnerten. Nach drei Stunden kam uns eine Gruppe aus Spanien entgegen, die meinten keinen Wasserfall gefunden zu haben und jetzt umdrehen wuerden, aufgrund der bald ein setztenden Dunkelheit.... es war grade 14 Uhr. Wir sind natuerlich weitergelaufen und nach 15 Minuten standen wir vor einem ziemlich imposanten vielleicht 30 Meter hohen allerdings sehr schmalen Wasserfall. Ein wunderbare Belohnung nach so einem harten Marsch.
Ein paar Fotos geschossen und dann sollte es auch wieder zurueck gehen, schliesslich wollten wir uns den Ansturm der Muecken zur Daemmerung ersparen. Befluegelt von dem Gesehenen und unser ausgedachten Belohnung heute mal im Burgerhouse zu speisen schafften wir den Rueckweg in nicht mal ganz 2 Stunden und holten die Spanier noch wieder ein. Schade fuer sie... 3 Stunden gelaufen und nichts gesehen *g*
Zurueck in Pai ging es nach einer erfrischenden Dusche (die nur halberfrischend und sehr kompliziert ist, da ich ja meine Bandagen irgendwie trocken halten muss) ging es sogleich ins Burgerhouse und es gab einen leckeren 380gramm Barbarianburger. HMmmmmm, lecker. Uebrigens zubereitet von einem Amerikaner, dem der Laden gehoert.
Am naechsten Tag war unsere Zeit in Pai abgelaufen sein und wir sind mit dem Bus zurueck nach Chiang Mai gefahren. Und um mal den Sparfuchs zu spielen hatten wir den billigeren Bus ohne AC gebucht. Wir kamen kurz vor Abfahrt erst am Bus an, und dieser war nun schon voll. Aber scheiss egal, man kann ja auch direkt an der Eingangstuer stehen, denn die wird auch gar nicht erst zugemacht bei der Fahrt, so ist es nicht zu eng und hat staendig den kuehlen Fahrtwind im Ruecken. Muss man auch mal gemacht haben aber ein wenig unwohl war mir schon bei der sehr kurven Strasse ueber die Berge. Nach 3 Stunden wurden dann sogar ein paar Plaetze frei, so dass wir dann die restlichen 20 Minuten durch Chiang Mai City auch sitzen konnten. Welch ein Glueck!!
Der naechste Tag in Pai bestand fuer Werner aus Bungeejumping und fuer mich aus Krankenhaus aufenthalt. Ich musste ja meinen taeglichen Verbandswechsel durchfuehren lassen. Ich entschied mich fuer das modernste Krankenhaus der Stadt in der Hoffnung vielleicht einmal wenigstens sterile Wundauflagen zu bekommen die vielleicht auch nicht mehr so schnell in die Wunde einwachsen und mit dem Eiter verkleben wuerden (das dann naemlich am naechsten Tag wieder runterzukriegen ist weder schoen noch hilft es dem Heilungsprozess, versteht sich). Doch bevor irgendwas passierte musste ich erstmal den ganzen Verwaltungsapparat durchlaufen, wurde gewogen, gemessen, Fieber, Fragenkataloge, blabla.... und ich wollte doch nur einen neuen Verband. Danach erfuhr ich, dass ich als aller erstes einen Arzt sehen muesse, egal welches Anliegen ich habe - Krankenhausregel. Und natuerlich muss ich den Doc dann auch bezahlen. Ich war ziemlich wuetend aber letztlich hat es sich gelohnt. Der Arzt war sehr nett, sprach gutes Englisch und verkuendete mir, dass meine Wunden gut aussehen wuerden und nicht infektioes sind (als ob ich das nicht selber wuesste). Die eigentliche frohe Botschaft allerdings war die Empfehlung von nun an auf den Verband zu verzichten. Ein wenig mehr Bewegungsfreiheit und mehr Gelegenheit fuer mich mit den klaffenden Wunden bei den Frauen anzugeben ^^
Nein im Ernst, jeden Tag Verbandswechsel nervt. Und letztlich hat mich das ganze Theater gar nich soviel gekostet, ich bin ja in Thailand.
Nach dem Werner total euphorisiert vom Dschungeljumping zurueck war ging es wieder essen, ein wenig gammeln und abends dann ins Lokal zum Fussball gucken. In Thailand wird so ziemlich jeder Sport aus der ganzen Welt auf 5 Sportkanaelen frei empfangbar ausgestrahlt. Welch ein Luxus. Will ich ueberhaupt wieder zurueck nach Deutschland??
Am naechsten Tag stand dann wieder Reisen auf dem Programm: Mit dem Nachtbus zum dritten Mal nach Bangkok, morgens gleich weiter mit dem naechsten Bus nach Trat, ein Taxi zum Pier, rauf auf eine der schnellsten Faehren der Welt und mit 3 Knoten rueber nach Ko Chang. *lufthol* nocheinmal ein suendhaft teueres Taxi und nun sitzte ich im Nature Beach Resort direkt am Strand und werde hier meine letzten Tage in Thailand verbringen. Ein bisschen lesen vielleicht, ein bisschen schwimmen vielleicht, ganz bestimmt ein wenig essen aber auf alle Feelle micht nicht stressen lassen.
So Werner winkt mit dem naechsten Bier. Prost und bis bald!!
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Endlich mal Fotos
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| Fotos Thailand |
Dienstag, 6. Oktober 2009
Koenigskobra!!!
Autsch. Mittlerweile bin ich in Pai unterwegs. Ein malerischer schoener kleiner Ort, rund 3000 Einwohner. Die meisten Haeuser aus Holz. Hat ein bisschen was vom wilden Westen hier. Pai eigenet sicher wunderbar zum wandern und Radfahren. Vor allem ist das Wetter hier grad gut.
Heute haben wir uns hier Mountainbikes geliehen und sind zu den
Scheiss Schlangen. Nach dem ich
Mitleidsbekundungen bitte als Kommentar hinterlassen! *wimmer*
Koenigskobra!!!
Autsch. Mittlerweile bin ich in Pai unterwegs. Ein malerischer schoener kleiner Ort, rund 3000 Einwohner. Die meisten Haeuser aus Holz. Hat ein bisschen was vom wilden Westen hier. Pai eigenet sicher wunderbar zum wandern und Radfahren. Vor allem ist das Wetter hier grad gut.
Heute haben wir uns hier Mountainbikes geliehen und sind zu den
Scheiss Schlangen. Nach dem ich
Koenigskobra!!
Heute haben wir uns hier Mountainbikes geliehen und sind zu den Hot Springs gefahren. An der Quelle sprudelt da das Wasser mit 80 Grad aus der Erde. Etwas tiefer am Bachlauf kann man dann aber Baden gehen, wenn man es langsam angehen laesst, es ist wirklich verdammt heiss. Vermutlich immer noch um die 40 Grad. Aber wunderbar entspannend. Nach einem schoenen Bad total entspannt sollte es dann weiter zum Pai Canyon gehen. Doch wir sind nicht weitgekommen, da schnellt eine Koenigskobra auf die Strasse und stellt sich auf. Vor Schreck habe ich den Lenker rumgerissen um dem Vieh auszuweichen, hat auch geklappt. Allerdings war damit mein Gleichgewicht dahin und habe mich in voller Fahrt (round about 30 km/h) lang gemacht und schoen mit den Armen gebremst. Gut das ich Oberkoerperfrei war, das Shirt waere bestimmt kaputt gewesen. Zum Glueck ist dem Rad nichts passiert, lediglich meine Brille hat es nicht ueberlebt.
Scheiss Schlangen. Nach dem ich mich blutend wie ein Schwein aufgerappelt habe war das Biest auch schon wieder weg und hat sich nicht mal fotografieren lassen. Tja, also hab ich dann versucht meine Wunden auszuwaschen, aber die Blutungen liessen sich schwer stoppen. Also nix mit Canyon sondern zurueck mit dem Rad nach Pai ins Krankenhaus. Waren ja bloss 8 km. Dort angekommen kam ich gluecklicherweise auch sofort dran, waschen und Braunol drauf. Hat wunderbar schoen gebrannt. Dafuer wars billig. Die ganze Behandlung hat grade mal 5 Euro gekostet =)
Hier ein paar schoene Bilder dazu:
Sonntag, 4. Oktober 2009
Auf in den Norden!
In Champhon an Land ging es so gleich in den Bus der uns dann des Nachts rauf nach Bangkok bringen sollte. Wieder liefen ultra schlechte Filme im TV aber diesmal wurde uns sogar ein Snack gereicht. Gegen 12 hielten wir dann irgendwo in Thailand, 20 Minuten Pause und wurden in eine Halle getrieben wo es ein Abendbrot gab. Das war sogar im Preis enthalten. So gab es Reis mit allerlei leckeren scharfen und nicht so scharfen Kleinigkeiten. Schade nur das es in der Halle so derbe nach, aehem ... Scheisse gestunken hat und der Appetit nicht so recht aufkommen wollte. So ein, zwei Bissen hab ich dann doch runtergekriegt. Der Hunger war schliesslich staerker.
Danach ging es wieder in den Bus und um halb sechs waren wir in Bangkok. Wir "kannten" die Stadt ja schon und so sind wir auf direktem Wege zum Bahnhof und haben uns ein Ticket nach Ayutthaya gekauft. 2 Stunden spaeter waren wir schon wieder unterwegs und zehn in der alten Koenigsstadt Thailands. Ayutthaya ist bekannt fuer seine Fuelle an Tempeln, also haben wir uns einen TukTuk-Fahrer geangelt der uns 3 Stunden quer durch die Stadt gefahren hat. Wir haben 3 Stunden durchgehalten. Irgendwie sahen die Tempel alle gleich aus. Zwar irgendwie imposant aber letztlich ist es doch nur ein kunstvoll verziertes Gebaeude in dem ein riesieger vergoldeter Buddha sitzt. Vielleicht waren wir auch einfach nur zu kaputt von den Reisestrapazen. Und so sassen wir schon wenig spaeter in einem Restaurant zum Lunch, haben Billiard gespielt und ein wenig Schlaf nachgeholt - Zumindest versuchsweise. Gegen Abend ging es dann wieder zum Bahnhof und in den Zug nach Chiang Mai.
Mit 30 Minuten Verspaetung verliessen wir Ayutthaya. Ein schoener Ort in dem man vielleicht noch einen Tag mehr haette verbringen koennen, besonders wenn man auf Geschichte und Ruinen steht. Wir hatten es aber eilig, da ein Freundin von Werner die wir schon im Treehouse getroffen hatte fuer uns schon eine Dschungeltour gebucht hatte, die gleich am morgen beginnen sollte. Nach maessig erholsamer Nacht und 2 Stunden Verspaetung kamen wir in Chiang Mai an und sind direkt vom Hostel abgeholt worden. Dort angekommen mussten wir schnell unsere Sachen fuer die Dschungeltour umpacken. Und dann ging es auch schon los. Fruehstueck viel dadurch mehr oder weniger aus. Auch eine Dusche nach 48 Stunden waere nett gewesen, war aber leider nicht mehr drin.
Auf einem Pritschenwagen zu 7 (leider wieder alles nur Deutsche) ging es nun weiter in den Norden. Ein kleiner Zwischenstopp um sich noch mal mit Regenjacken, Taschenlampen etc eindecken zukoennen und noch einen weiteren fuer das Mittagessen und dann wurden wir im Regenwald ausgesetzt. Vor uns ein 4 stuendiger Marsch (mit Guide) quer durch den Regenwald, natuerlich mit Regen (auch hier im Norden war das Wetter nich so wie wir gehofft hatten, aber immer noch deutlich besser als im Sueden), auf kleinen Trampelpfaden die sonst nur von Jaegern benutzt werden. Es war nass, kalt, es ging hoch, es ging runter, der Blick staendig nach unten auf den unwegsamen Pfad gerichtet. Aber dennoch war es ein Erlebnis durch den Busch zu wandern, und immer wieder einen wunderbaren Ausblick auf die Taeler, Reisfelder und Waldraender geniessen zu koennen. Am fruehen Abend erreichten wir dann ein Dschungelcamp, wo es am offenen Feuer Abendbrot gab. Zum Schlafen diente eine Holzhuette die wir uns mit der einheimischen Famile die dort lebt teilten. Strohmatte, ein duenne Decke und zum Glueck ein Mosquitonetz waren nicht viel aber genug. Es gab sogar noch etwas abseits eine kleine Huette mit Dusche und westlicher Toilette.
Nach einem kleinen Plausch am Lagerfeuer vielen wir dann alle recht bald totmuede ins Bett.
Am naechsten Morgen ging es recht frueh raus, Fruehstueck um Acht. Unsere heutige Wanderung begann aber nicht per pedes sondern auf dem Ruecken von Elefanten =) Zu Zweit auf einem Dickhaeuter sind wir dann ca 1,5 Stunden durch den Regenwald eine Schlucht hinauf auf Wegen die nicht viel breiter waren als gestern unsere Hunter-Pfade. Aber Elefanten sind geschickter als man denkt. Nach diesem kleinen Abenteuer ging es dann wieder zu Fuss weiter. Immer wieder Regen, und immer Berg auf. Zum Mittag eine kurze Rast und es wurde uns gebrattene Nudeln gereicht die Stilecht in einem Palmenblatt eingewickelt waren. Statt Gabeln gab es Staebchen aus jungem Bambus. Aufregend. Witzig nur das unser Guide dann Reis aus einer Plastiktuete mit Gabel und Loeffel ass. Also alles nur Show ;)
Am Nachmittag kamen wir dann in ein Bergdorf wo wir unsere zweite Nacht verbringen sollten. Wieder gab es reichlich zu essen zum Abendbrot. Nach dem Essen haben wir dann bis halb 2 Skat gespielt und gequatscht. Gefehlt hat eigentlich nur ein Lagerfeuer und eine Gitarre. Zum Schlafen gab es diesmal Matrazen, dafuer war es in diesem Dorf ueblich, unter dem Haus seine Schweine zu halten.... entsprechend roch es dann auch manchmal...
Am naechste Morgen ging es los mit einem Gang durch das Bergdorf selber. Die Idylle wurde ein wenig zerstoert. Viele Huetten hatten eine Photovoltaikanlage, TV und der ein oder andere Range Rover lukte hinter einer Haeuserecke oder einem Schuppen hervor. Nach bloss 2 Stunden Marsch durch den Wald wurden wir dann aufgesammelt von einem Truck und es ging zum Bamboorafting. Auf zusammengebundenen Bambusstangen trieben wir den eiskalten Fluss hinunter. War eine kurze aber doch spassige Fahrt.
Ziemlich muede und kaputt wurden wir dann nach Chiang Mai gebracht. Eine wohltuende warme (!!!!!) Dusche, ein wenig Ruhe und dann gleich wieder los auf einen abendlichen Markt zum stoebern und schlendern. Zum Ausklang ein wenig Premiere League in einer Bar eines Englaenders mit viel Bier :)
So weit so gut. Ich weiss ich schulde euch ein paar Bilder. Auch diesmal klappt es nicht weil hier die Laufwerke und USB-Anschluesse gesperrt sind. Morgen geht es nach Pai, ein kleines Kuenstlerdorf etwas weiter noerdlich von Chiang Mai. Ich werde mein Glueck da weiter versuchen.
In Champhon an Land ging es so gleich in den Bus der uns dann des Nachts rauf nach Bangkok bringen sollte. Wieder liefen ultra schlechte Filme im TV aber diesmal wurde uns sogar ein Snack gereicht. Gegen 12 hielten wir dann irgendwo in Thailand, 20 Minuten Pause und wurden in eine Halle getrieben wo es ein Abendbrot gab. Das war sogar im Preis enthalten. So gab es Reis mit allerlei leckeren scharfen und nicht so scharfen Kleinigkeiten. Schade nur das es in der Halle so derbe nach, aehem ... Scheisse gestunken hat und der Appetit nicht so recht aufkommen wollte. So ein, zwei Bissen hab ich dann doch runtergekriegt. Der Hunger war schliesslich staerker.
Danach ging es wieder in den Bus und um halb sechs waren wir in Bangkok. Wir "kannten" die Stadt ja schon und so sind wir auf direktem Wege zum Bahnhof und haben uns ein Ticket nach Ayutthaya gekauft. 2 Stunden spaeter waren wir schon wieder unterwegs und zehn in der alten Koenigsstadt Thailands. Ayutthaya ist bekannt fuer seine Fuelle an Tempeln, also haben wir uns einen TukTuk-Fahrer geangelt der uns 3 Stunden quer durch die Stadt gefahren hat. Wir haben 3 Stunden durchgehalten. Irgendwie sahen die Tempel alle gleich aus. Zwar irgendwie imposant aber letztlich ist es doch nur ein kunstvoll verziertes Gebaeude in dem ein riesieger vergoldeter Buddha sitzt. Vielleicht waren wir auch einfach nur zu kaputt von den Reisestrapazen. Und so sassen wir schon wenig spaeter in einem Restaurant zum Lunch, haben Billiard gespielt, gepennt etc. Gegen Abend ging es dann wieder zum Bahnhof und Richtung Chiang Mai.
Mittwoch, 30. September 2009
Half Moon Party
Bei der Party angekommen droehnt schon der Bass entgegen. Ein kurzes Stueck durch den Urwald gelaufen, links und rechts wollten uns die Insulaner mit Schwarzlichtfarbe anmalen ... , und wir waren auf der Party, die deutlich mehr mit der Fun Factory als mit Dschungel zu tun hatte. Viele Boxen, Lichter, Blink Blink, Deko, Bars, Boxen, Theken, noch mehr Boxen. Und dann nur elektronische Musik. Aber egal, das wussten wir, also haben wir trotzdem Party gemacht, fuerchterlich abgezappelt und einen Bucket nach dem anderen getrunken. So voll wie die anderen ueberwiegend israelischen Partygaeste waren wir allerdings nicht. Die meisten Israelis bereisen nach ihrem Militaerdienst die Welt (auch die Maedels muessen hin (!!!)) und lassen dementschprechend tierisch die Sau raus. Wunderbare Sache, denn man kann mit ihnen wunderbar feiern.
Um vier Uhr ging es dann mit dem Pick-up wieder nach Hause. War auch gut so, 5 Stunden schlechte Musik nonstop reicht wirklich aus. Im Resort angekommen ging es gleich noch mal fix ins Meer und wir hatten das Glueck das ueberall Plankton (?) rumschwamm (??) - Aufjedenfall leuchtete das Meer sofort neongruen, wenn man es in Bewegung setzte. Ich glaube wir haben uns fast eine Stunde mit diesem Phaenomen im Wasser beschaeftigt. Richtig geil und kroenender Abschluss eines Spassigen Abends.
Der Durchhaenger kam natuerlich dann am naechsten Tag. Ich habe ausschliesslich in der Lounge rumgehangen, gegessen, geschlafen - gelebt. Perfekt!
Sonntag, 27. September 2009
Kurz vor dem Ausstieg
Am letzten Tag auf Ko Tao bin ich statt mit dem Fundiver-Boot mit Werner und seiner Tauchlerngruppe mitgefahren. Die Fundiver sind ohnehin zu einem Tauchplatz wo ich schon war. Es war tierisch witzig zu sehen wir schwer tauchen doch am Anfang seien kann und wieviel da noch schief geht. Vor allem so im Hinblick auf die perfekte Tarierung. Taucher wissen was ich meine. Auch wieder mir da klar, wie erfahren man mit 22 Tauchgaengen schon sein kann. Ich hatte meinen Spass mir das Spektakel der 9 Tauchschueler anzugucken. Am Ende durfte ich noch Leben retten, als ich bemerkt habe das mein Tauchbuddy Werner nur noch 20 bar im Tank hatte ... Nein ich uebertreibe, war alles ok, aber dennoch knapp.
Nach diesen letzten beiden Tauchgaengen hab ich mich ein wenig in die Bar in unserem Diveresort gepackt und gechillt, als mich ploetzlich die wahnsinnge Lust ueberkam mal was verruecktes zu machen. Und so ueberredete ich Werner kurzerhand dazu mal die Insel zu erkunden. Mehr als unser Diveresort war bis dahin nicht drin. So sind wir also am Spaetennachmittag los und haben versucht einen Pfad zum Gipfel des hoechsten Berges zu finden. So liefen wir querfeldein immer Richtung Berg, vorbei an runtergekommen Wellblechhuetten und durch Kokospalmenhaine. Eigentlich hatten wir unser vorhaben schon aufgegeben, als wir dann die Beschilderung zum Pfad fanden. Auf ziemlich steilen Wegen, anfangs noch betoniert, ging es stetig nach oben. Irgendwann war dann Schluss mit Beton und es gab nur noch Sandboden, der durch abfliessendes Regenwasser teilweise so krass zerfurcht war, dass es einer Kletterpartie gleich kam. Und nun wurde es schliesslich auch wirklich verrueckt, hatten wir doch nur Flipflops an und mir viel auf das es auch bald dunkel werden wuerde (Mueckenalarm). Dennoch sind wir weiter nach oben. Schliesslich hoerte die Strasse auf und waren vom Ausblick nicht sonderlich beeindruckt. Durch einen kleinen Wald voller Spinnen (ieeeh) ging es auf schwer erkennbaren ausgetretenen Pfaden die letzten Meter nach oben. Und schliesslich hatten wir einen unglaublichen Ausblick auf Ko Tao, am Horizont Ko Phangan und Ko Samui, im Nacken ein kleines bisschen Wald und dann 300 Grad um uns herum den Golf von Thailand. Super beeindruckend. Einziger Wehrmutstropfen war der bedeckte Himmel. Der Sonnenuntergang waere sicherlich einmalig geworden. Vielleicht auch nicht ganz so schlecht denn nun wurde es ganz schnell dunkel und der Abstieg wurde fast gefaehrlich - in Flipflops, mit Spinnen, im Dunkeln, auf steilen, unbefestigten Pfaden. Irgendwie haben wir es aber geschafft ;) (Unglaublich wie ich hier uebertreibe...)
Zurueck im Resort war Werners Abschlussparty und da es der erste Abend war an dem wir endlich mal trinken konnten, weil wir am naechsten Tag nicht tauchen mussten haben wir das richtig ausgenutzt. So haben wir bis halb 5 mit 4 Maedels aus Deutschlad und 3 aus Israel ausgelassen gefeiert. Gute Party!
Mit Megakater nach viel zu wenig Schlaf ging es dann am naechsten Morgen zun Pier. Die Faehre nach Ko Phangan kam (30 Minuten zu spaet) und di Ueberfahrt war richtig spektakulaer da wir ziemlich starken Seegang hatten. Wir sassen die ganze Zeit am Heck und haben die aufspritzende Gischt bewundert und die Deppen die sich ganz nach vorne gesetzt hatten und natuerlich total nass wurden.
Auf Ko Phangan angekommen sind wir sofort zu dem Taxi des Guesthouses wo wir bleiben wollten (was ganz gut war, so entkamen wir den Scharen von Thais die uns umwarben). Ueber Strassen die diese Bezeichnung nicht verdienen ging es zum Ziel und wir waren schon wieder im Paradies. Und hier sitzte ich nun im wohl kleinsten Internetcafe der Welt an dem einzigen winzig kleinen EeePC mit Satellitenverbindung (deswegen leider auch kein Foto heute. I am so sorry!!!) und schreibe euch. Ich bin hier an einem Ort der ein bisschen an den Film the Beach erinnert. Um eine wunderschoene Bucht mit weissem Sand und tuerkisem Wasser mit Palmen am Strand sind ueberall an den Hang kleine individuelle Bungalows aufgebaut. Auf einem kleinen Huegel Rezeption, Restaurant und Lounge zusammengefasst.
Und nun bin ich hier den 3ten Tag und lebe einfach mein Leben. Wenn ich Hunger habe dann esse ich, wenn ich schlafen will dann schlafe ich und wenn ich schwimmen will dann schwimme ich. Total isoliert von der Aussenwelt kann man hier die Seele baumeln lassen. Einmal Morgens faehrt ein Taxi in die Stadt und mittags wieder zurueck. Das wars. Aber hier will man auch nicht weg. Der Ort ist so friedlich und entspannend das er jegliche Motivation zum Reisen killt. ICh habe hier viele Leute getroffen (fast ausschliesslich Studenten aus Deutschland) die hier seid einer Woche versackt sind. Aber es ist hier auch einfach zu schoen. Das Essen hier ist vielseitig und lecker, gestern gab es Weltklassebarbecue. Der Strand ist vor der Haustuer. Die Leute hier sind total nett und witzig und wir sind wie eine kleine Familie. Haengen den ganzen Tag am Strand oder in der Lounge und schlafen, essen, quatschen, trinken Bier oder goennen uns den hunderttausendsten Shake .... Heute ist Halfmoonparty aber wir sind und alle unsicher ob wir gehen. Warum auch. Hier ist es viel schoener. Ich weiss nicht ob ich diesen Ort je verlassen werde. Vielleicht komme ich nie wieder. Kommt mich doch mal besuchen hier im Treehouse an der Ostkueste Ko Phangans, Thailand. Es lohnt sich.
Falls ich es doch noch schaffen sollte mich hier loszueisen, wird es wohl in den Norden gehen nach Chiang Mai, da der Suedwesten Thailands grad total verregnet ist. Aber ich glaub ich bleib hier. Lebt wohl! Wenn ich es mal zu einem Briefkasten schaffe, schreibe ich mal ne Karte!
Und ich bin raus!
Mittwoch, 23. September 2009
Thailand
Am naechsten Tag haben wir beschlossen Bangkok auch gleich wieder zu verlassen, weil es da einfach mal viel zu heiss ist. Auch folgende Episode trug erheblich zu dieser Entscheidung bei:
Wir sind durch einen Park gelaufen in dem viele Tauben abhaengen. Eine alte Frau kam auf uns zu und wollte uns Vogelfutter abgepackt in kleine Tueten geben. Natuerlich wollten wir das nicht annehmen. Die gute Dame legte mir die Tueten auf den Arm, damit sie nicht runterfallen hab ich dann doch nach ihnen gegriffen. Und damit hatte ich auch verloren. Ehe ich mich versah hatte sie die erste Tuete geoeffnet und mir das Futter in die Hand geschuettet. Ich fragte noch ob ich dafuer bezahlen muesste. Natuerlich keine Reaktion darauf. Aber ich wusste diesen Kampf hab ich verloren. Ich warf den bloeden Mais auf die Strasse, stehe in einem Meer von widerlichen Tauben und mit der letzten Tuete hielt die Frau auch schon die Hand auf und wollte 7 Baht von mir. Ein letztes Aufbaumen von mir und sage ihr, ich haette sie gefragt ob sie Geld will und sie mir das nicht gesagt haette.... Sinnlose Aktionen. Sie fing an zu heulen und ist kurz vorm schreien. Schnell stopfe ich ihr den ersten Schein den ich finde in den Hals und gehe weg. Widerliche Aktion. Und genau solche Sachen machen es den anderen Thai sehr schwer. Es gibt naemlich durchaus sehr viele Passanten die auf einen zu kommen wenn man mit fragendem suchendem Blick in der Gegend rumsteht und fragen ob sie helfen koennen. Es gibt dann immer gute Auskunft und Tipps. Aber zu spaet. wir hatten genug. Die Alternative in Bangkok waere eh Tempel gucken gewesen, und davon hatte ich erstmal genug.
Also ein Ticket nach Ko Tao gekauft und die restlichen paar Stunden haben wir damit verbracht, Sachen in die Heimat zu schicken (Seeweg, kein Plan wie lange das dauert bis das wohl angkommt) und auf dem Fluss und den Kanaelen durch Bangkok zu schippern. Noch eine kleine Staerkung bei McDonalds und um 6 Uhr ging es mit dem Reisebus nach Chumphon. Die Reise war ein kleiner Alptraum, ich hatte boese Erkaeltung, Fieber und wollte einfach nur die Augen zu tun, allerdings liefen im Bus bis 12 Uhr Filme, Ton zu leise zum verstehen aber zu laut zum ignorieren, und hinter mir noch 6 Deutsche die sich lautstark ueber ihre Drogentrips unterhalten haben. Ab 12 ging dann zum Glueck das Licht aus und es wurde ruhig.
Um 3 Uhr nachts wurden wir dann geweckt und an der Strasse rausgeschmissen. Da standen wir nun, irgendwo, keiner wusste wie es weiter geht. Um 5 kam dann endlich ein Bus der uns aufgesammelt hat und uns zum Hafen gebracht hat. Jetzt mussten wir nur noch 3 Stunden die Ueberfahrt ueberstehen und waren endlich auf Ko Tao.
An Bord der Faehre wurden wir schon fleissig von den Agents der Tauchschulen angeworben (Auf Ko Tao gibt es bestimmt 60 Tauchschulen) und so hatten wir am Hafen schon einen Fahrer der auf uns wartete. Ungestuem wie ich bin hab ich natuerlich auch gleich noch an diesem ersten Tag meine ersten 2 Tauchgaenge gemacht. Nach 3 Stunden Schlaf und Erkaeltung. Mein Fieber war da zwar schon weg, aber sicherlich eine extrem dumme Entscheidung. Entsprechend mies waren die Tauchgaenge. Dazu kam noch heftige Stroemung und ein Tauchguide durch den Ozean geduest ist als waere es ein Wettrennen. Das Ergebnis war fuer mich Fische fuettern und sofortiger Marsch ins Bett. Eigentlich wollte ich nur mein Divelog aus dem Zimmer holen, aber als ich mich aufs Bett gesetzt hatte war ich auch schon weg. Dafuer war ich am naechsten morgen schon wieder gesund :)
Waehrend Werner hier seinen Tauchschein macht, bin ich nur am Fundiven. Ko Tao hat einige schoene Tauchplaetze, die allerdings weriter draussen im Meer liegen. Mit vergleichseweise grossen Booten geht es aufs Meer hinaus (Zum Glueck ist der Golf von Thailand spiegelglatt, kaum Wellen), bis zu 1h Fahrt, 40 Taucher pro Boot. Entsprechend ueberfuellt sind die Tauchplaetze dann auch. Dafuer ist das Wasser aber so warm, dass ich nur in Boardshorts tauche. Nie wieder Neopren :) Gili Trawangan war aber dennoch gechillter und schoener.
Ueberwasser ist Ko Tao jedoch spektakulaerer als Gili. Ueberall Berge und in jeder Schlucht und Bucht mindestens 5 Tauchschulen. Momentan ist es hier jeden Tag bewoelkt und die frische Brise vom Meer sorgt dafuer, dass es wunderbar temperiert ist. Heute mache ich meine Tauchgaenge 5+6. Morgen wird Werner seinen Tauchkurs beenden und uebermorgen werden wir dann vermutlich nach Ko Phangan uebersetzen. Der weitere Plan ist Richtung Sueden - Nationalpark bei Surat Thani, Krabi, Ko Phi Phi, Phuket bevor es dann in den Norden geht.
Soweit so gut. Und nun zur Abwechslung mal Tauchen :)
Stay tuned and commend!!!
Das naechste Foto gibs erst ab 5 Kommentaren. Ab 10 Kommentaren sogar 3 neue Fotos. Dann alle 5 Kommentare 3 mehr. Und bei 100 Kommentaren stelle ich sogar ein Video rein, wie ich den lokalen Wassermelonenkernweitspuckwettbewerb gewinne =)
Dienstag, 22. September 2009
Samstag, 19. September 2009
Die letzten Tage in Indonesia
Nach dem Tim und Anni am Sonntag und Winand und Flo am Montag geflogen sind, haben Silvia und ich beschlossen, Ubud, eine kleine Kuenstlerstadt in der Mitte von Bali zu besuchen. Morgens ging es los, nach ich glaub 2 Stunden waren wir schon da. Am Ort der Ankunft wurden wir gleich von Einheimischen belabert, doch bei ihnen ein Zimmer zu mieten. Wir wollten erstmal gucken, und die erste Wohnung war auch gleich schon ok. Mit riesem Rucksack in der Hitze in Ubud umherzulaufen ist wenig reizvoll (Ubud liegt zu dem auch noch in den Bergen...).
Die Rucksaecke im Zimmer ging es auch gleich los, die Stadt zu erkunden. Wir haben zuerst den Monkey Forest besucht. Ein kleines Stueck Urwald, in dem die Affen die Herren sind. Ziemlich witzig den Affen dort beim Toben und Spielen zu zuschauen. Anschliessend haben wir uns eine kleine Tour rund um Ubud aus dem Reisefuehrer rausgesucht und die Gegend erkundet. So sind wir 2 Stunden durch Reisfelder gelaufen und haben die Landschaft genossen.
Kurz vor dem Sonnenuntergang waren wir zurueck und haben uns einen traditionellen Tanz, den Barong-Tanz angesehen. Ich muss gestehen ich weiss nicht wirklich was es mit dem Tanz so genau auf sich hat oder worum es da geht. Barong heisst glaub ich soviel wie Teufel. Auf jeden Fall ging die Veranstaltung 1 Stunde, ein Glockenspiel hat ununterbrochen "Musik" gemacht und ein paar Leute haben rumgetanzt. Am Anfang noch ganz nett, irgendwann fing das Glockenspiel nur an zu nerven und aus dem Tanz wurde zum Schluss immer mehr ein Theaterspiel - auf Indonesisch. Am Ende war ich froh das es vorbei war und denke mir, naechstes mal kann ich mir das ersparen.
In der darauf folgenden Nacht sind wir schon um 2 Uhr aufgestanden und wurden zum Mount Batur gebracht. Unteregs ein kleiner Stop fuer ein erstes kleines Fruehstueck und gegen halb 4 haben wir uns dann mit Taschenlampen bewaffnet auf den Weg zum Gipfel gemacht. Unser Fuehrer hat gut Tempo gemacht und staendig haben wir langsamere Gruppen ueberholt. Die Himmel war klar, der Sternenhimmel gigantisch. Auf halber Hoehe des Berges wirkten die vielen Lichter der Touristen hinter uns wie eine Schlange, die sich den Berg hinaufschiebt. Nach knapp 2 Stunden waren wir auf 1717 Meter am Gipfel angekommen und es begann bereits zu daemmern. Wir haben einen unglaublichen tollen Sonnenaufgang erlebt. Ueber dem Meer ganz nahe der Insel Lombok, deren Berge wir sehen konnten, loeste sich die gelbe Scheibe ploetzlich vom Horizont und erhob sich in einem erschreckend schnellem Tempo richtung Zenit. Dazu gab es Bananensandwich und Eier die auf dem Gipfel mit Hilfe des heissen Dampfes, der am Berg ueberall aus der Erde steigt, gegart wurden. Nachdem die Sonne die Kaelte vertrieben hatte und nach unserer Staerkung ging es wieder richtung Tal, allerdings haben wir uns fuer den langen Weg entlang der zahlreichen neuen Kratern aus den Jahren 1994, 1998, 2001 (nagelt mich nich drauf fest, auf jedenfall ist der Vulkan immer noch aktiv) entschieden. So kamen wir an allerhand dampfenden Loechern, durch Schwefel bunt verzierten Felswaenden vorbei und liefen auf den erstarrten, schwarzen Lavastroemen des letzten Ausbruches ins Tal hinab. Ein Geologe haette sicherlich seine Freude gehabt. Es war ein richtig schoener Ausflug mit einem gigantischen Sonnenaufgang. Fotos werden folgen. (Der Boden des Berges war uebrigens teilweise richtig warm, und manche Steine knisterten merkwuerdig wie ein gares Steak auf dem Grill ^^)
Nach dieser doch recht anstrengenden Tour ging es zu den Hot Springs. Ein relativ unspektakulaer anzusehener zulauf zum See Batur der aber durch die Vulkanaktivitaet richtig heiss ist. Balsam fuer die strapazierten Oberschenkel!
Als naechstes folgte der Mutter Tempel Besakih, der wohl wichtigstes Tempel fuer die Hindus. Allerdings sah der nicht viel anders aus als die Tempel wie sie in jedem Garten stehen. Nur halt groesser. Ziemlich unspektakulaer und besoners aergerlich war die (wie wir fanden) die Abzocke. Erst Taxes durch den Staat, und dann wird einem ein lokaler Fuehrer aufgebrummt, den man zwar nicht bezahlen muss aber eine Spende wird erwartet. Man traegt sich dann in ein Spendenbuch ein mit seinem Namen und traegt den Betrag dahinter ein. Junge junge, was da so manche Leute fuer 20 Minuten blabla gespendet haben.... 1,40 Euro war uns dann doch genug. Auch dieses Ausflugsziel kann man sich glaub ich sparen.
Abends kamen wir dann in Candidasa, einem kleinen Dorf an der Suedostkueste Balis an. Ziemlich fertig ging es dann auch ganz bald ins Bett.
Fuer den naechsten Tag hatten Silvia 2 Tauchgaenge in Tulamben am Wrack der USS Liberty , gesunken 1942, gebucht. Der Preis war ok, die Bedingungen recht gut (Wasser 28 Grad, Sichtweite bis zu 20 Meter, keine Stroemung, allerdings maessige Brandung am felsigen Strand, der den Einstieg sehr gefaehrlich machte). Und das Wrack selber war ziemlich beindrucken. Schon ziemlich verfallen und ueber und ueber mit Korallen bedeckt und sehr imposant. So sind wir insgesamt 2 Stunden um und durch das Wrack getaucht. Highligt war wohl ein kleiner Octopuss der sich im Wrack versteckt hielt. Hier hat mir wirklich eine Unterwasserkamera gefehlt!!
Zurueck in Candidasa wollten wir eigentlich unseren Weg zurueck nach Kuta buchen. Doch zufaellig trafen wir Gerry an seinem Hotdogstand, der mich gleich ueberedete seine Spezialitaet doch mal zu probieren. Der hotdog war grossartig und wir kamen ins Gespraech. Gerry ist ein Autrsalier, verheiratet mit einer Indonesierin, in Rente, hat aber ein kleines Home Stay weil er was zu tun haben moechte. Gerry ist ein richtig witziger und netter Typ und empfahl uns, bevor wir fahren auf jeden Fall noch den White Sand Beach in Pantai Putih zu besuchen. So blieben wir noch eine Nacht laenger in Candidasa, diesmal in Gerrys Home Stay.
Der naechste Tag war wunderbar. Allein schon der Weg dorthin. Gerry empfahl uns ein Bemo zu nehmen. Kleine Vans (fahrende Toaster) die ohne Fahrplan kreuz und quer ueber die Insel heizen und anhalten wenn man den Arm hebt. Zur Not werden fuer Touristen auch mal die Einheimischen rausgeschmissen, wenn Platzt fehlt. Also haben wir so ein Ding angehalten und 5000 Rupien und 13 Minuten spaeter waren wir in Pantai Putih. Hier sollten wir laut Gerrys Empfehlung per "Ojek", also bei den Locals hinten auf dem Motorroller zum Strand fahren nur leider waren keine mit Rollern da. Also sind wir 20 Minuten gelaufen.
Der Strand verdient wirklich seinen Namen. Weisser Sand, der Strand gelegen in einer Bucht, umrandet von schwarzen Lavaklippen, tuerkises richtig warmes Wasser. Herrlich. Hier haben wir den Nachmittag verbracht. Zurueck ging es dann wieder mit dem Bemo.
Bei Gerry angekommen, setzten wir uns gleich in die gemuetlicher Runde dazu, die sich dort gebildet hatte aus Freunden von ihm (alles Australier) und Gaesten (Deutsche und Franzosen (Franzosen koennen wirklich mies, verdammt mies englisch, wuhhaaa )) die im Home Stay wohnten. So verbrachten wir einige Stunden bis in den spaeten Abend bei Hotdogs und Bier und haben viel Bloedsinn erzaehlt und viel gelacht. Australier sind echt verrueckte Leute.
Freitar morgen ging es dann um halb neun mit Pirama Tours ueber Ubud zurueck nach Candidasa. Gegen 12 Uhr kamen wir an, und hatten auch hier wieder Glueck mit der Zimmersuche. Gleich das erste war wieder ganz akzeptabel (Hinterher wusste ich auch warum es so guenstig war: Es lag genau gegenueber einer Kneipe ... am Freitag Abend). Wir sind sofort zum Strand zu Harry auf ne Cola und um noch ein bisschen zu surfen und ein paar Poserbilder zu schiessen. Allerdings war der Swell beschissen, ein Brett zu mieten haette sich nicht gelohnt. Nun muss ich die Poserfotos wohl in Thailand schiessen ^^ So haben wir also die Sonne genossen, ich hab meinen Sonnenbrand ein wenig aufgefrischt und Harrys Buissiness angekurbelt und mit ihm gequatscht (Er heiratet bald eine Australierin :-O )
Am Spaetnachmittag sind wir noch mal auf Souvenirtour gegangen, waren zu meinem letzten balinesischen Sonnenuntergang aber wieder am Srand. Allerdings hat das Wetter nicht mitgespielt. Es war bewoelkt und es fing auch noch anzuregnen. Schlecht fuer Harrys Buisiness. Bier gabs dennoch aus Trotz. So sassen wir also unter einem Sonnenschirm bei Regen am Strand mit Bier und noch einer Russin und einem Franzosen der sogar englisch konnte (sogar recht gut !!) Ich hab es genossen.
Heute morgen dann die Abreise. Ein sehr stressiger Tag. Um 7 Uhr konnte ich nicht mehr schlafen. Vielleicht war es Zufall vielleicht auch Intuition oder Segen, ich kam von der Toilette wieder und ploetzlich fing alles an zu wackeln! ERDBEBEN!!! Silvia war zum Glueck schon wach. Sofort raus aus dem scheiss Haus - 2 ter Stock - nur in Hoesschen. Aber irgendwie war das in dem Moment relativ egal. Unten angekommen war alles schon wieder vorbei. Nebenan ein wenig Geschrei. Und wir waren die einzigen aus unserem Hotel die rausgerannt sind. Die anderen Zimmer waren entweder nicht belegt oder die Leute da waren wahrscheinlich noch besoffen.... Ihr Glueck das nichts passiert ist. Das war eine sehr unheimliche Erfahrung.
Leider ging es stressig weiter. Harry hatte mir angeboten mich zum Flughafen mit seinem Roller zu bringen. Ich konnte mir zwar nicht vorstellen, wie er das mit meinem riesen Rucksack hinkriegen wollte aber ich dachte mir, Rock'n'Roll. Wird schon schiefgehen. Harry kam aber eine Stunde frueher als abgemacht, hatte sich wohl vertan. Gepackt hatte ich schon, aber so ging es nun ohne Fruehstueck zum Flughafen. Eingecheckt, Gepaeck abgegeben, dann kam die unerwartet hohe Flughafengebuehr. Danach war ich blank. Somit gab es nur noch einen Chickenburger. Isst du halt noch was im Flieger dachte ich mir. Als ich dann erfuhr, dass ich einen Non-Meal Flug gebucht hatte, und die netten Stewardessen von Air Asia nur Dollar und Baht akzeptierten und nicht meine Euros (Ist der Euro nicht die staerkste Waehrung??) hatte ich endgueltig schlechte Laune. Wenigstens ging in Bangkok alles fix mit der Immigration und konnte mir hier schnell was reinpfeifen.
Und hier gleich die erste Ueberraschung. Ich hatte extra nachgefragt, ob das Essen denn scharf also "hot" sei. Noe hiess es. Hui ... ich dachte ich haette in Indonesien trainiert, aber das Essen hier zieht mir die Schuhe aus. Ich hoffe ein bisschen das ich etwas extra Scharfes erwischt habe. Ansonsten werde ich im Oktober sehr duenn wieder kommen :)
So und nun sitze ich hier also im Flughafen, es ist 18:03 und habe noch eine Stunde. Ich werde die freundlichen Mitarbeiter vom Cafe noch mal auf ihr Englisch pruefen und versuchen, doch noch Fotos hochladen zu duerfen.
Schade, nein.
Abschliessend stelle ich fest, dass ich eine wunderbare Zeit in Indonesien mit einem bisschen was von allem hatte. Ich konnte ein bisschen das Leben der Indos erfahren, oder wie man sich als Europaeer zurecht findet, ich habe Bali als Tourist und als Backpacker erlebt. Ich hatte viel Spass in Jakarta, das Tauchen mit Winand auf Gili Trawangan war einfach nur abgefahren und eine super chillige Zeit, Es war schoen mit Silvia, Flo, Winand, Anni und Tim in Kuta am Strand abzuhaengen und zu surfen, und es war klasse noch ein bisschen mehr von Bali mit Silvia zu erleben. Ich habe Indonesien mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen. Ich denke mir so ist es gut und so sollte es sein! Nun bin ich gespannt was mir in den naechsten 4 Wochen noch so alles in Thailand passieren wird. Ich werde euch hier berichten.
Ich bin dann erstmal wieder weg! Bis dahin! Ciao!
Dienstag, 15. September 2009
Samstag, 12. September 2009
Und nun mal ein wenig Kultur!
Herrlich entspannt und total durchgedreht ist unser Stammgetraenkelieferant Harry. Harry hat seit anfang dieser Woche seinen eigenen Getraenkestand am Strand und da wir uns zum Sonnenuntergang immer reichlich Bintang (so heisst hier das geniessbarste Bier) bei ihm besorgen, laeuft sein Geschaeftwohl ganz gut :)
Kleines Highlight gestern war ein Fischrestaurant in Jimbaran. 20 Minuten mit dem Taxi an einen Strand an dem ueberall kleine Fischrestaurants waren. Man sucht sich dort seine Fische/Krabben/Muscheln etc. aus (teilweise noch lebend) und werden dann frisch zubereitet. Richtig lecker! Richtig guenstig! Und endlich auch mal richtig satt. Was bei den typischen kleinen Portionen die man meistens bekommt selten der Fall ist. Alles in allem ein gelungener leckerer Abend!
Heute hatte uns Harry einen Fahrer vermitteln koennen fuer unsere Kulturtour. Der erste Tempel (den Ort oder Namen hab ich natuerlich grad nicht parat), direkt am Meer an einer Steilklippe gelegen, war nicht so umwerfend spannend. Man musste einen Sarong (Eine Art Rock) tragen und konnte dann auf dem Gelaende rumlaufen. Die eigentlichen Altaere waren abgesperrt fuer Touristen. Sehr impsoant allerdings war der Weg der direkt an den Klippen entlang verlief. Auf der einen Seite Tempelanlagen und Urwald, auf der anderen Seite Klippen und ganz tief unten das Meer (verdammt gute Wellen zum Surfen;) ) und von oben knallt die Sonne. Das beste aber waren die Affen die die heiligen Staetten annektiert hatten. Am Eingang wurde davor gewarnt und empfohlen Ringe, Ketten etc abzunehmen und stattdessen lieber Nuesse und Bananenstuecke zu kaufen..... Am Anfang waren die Affen auch noch ganz niedlich, aber leider waren die auf Krawall aus. Am Ende hatte Tim sein Schweisstuch verloren und ich meine Wasserflasche. Im Schutz eines Guides haben wir uns dann besser zurueckgezogen.
Es folgte ein kleiner Zwischenstop bei Uluwatu. Der Ort ist bekannt fuer gute Wellen und ich glaube Rip Curl veranstaltet dort auch im August einen Contest, wo dann die Surfelite ihr koennen zeigt. Als wir dort waren hatten die Wellen eine Hoehe von 3 bis 5 Metern. Morgen sollen es bis zu 9 Meter werden. Vielleicht geht es deswegen dort morgen noch mal hin.
Zum Schluss ging es nach Tanah Lot. Ein kleiner Tempel der nur bei Ebbe trockenen Fusses erreichbar ist. Natuerlich hatten wir Flut. Aber halb so wild, auch hier waren die steilen Klippen und die donnernden, heranrauschenden Wellen sehr eindrucksvoll.
Das wars fuers erste mit der Kultur. Morgen steht noch mal Strand auf dem Programm und abends werden Tim und Anni nach Australien aufbrechen. Ab Montag wollen Silvia und ich dann noch ein paar Tage auf Bali herumreisen und uns noch ein paar Dinge anschauen.
Nun auch endlich die ersten Fotos. Leider total random und unbearbeitet weil das Internetcafe hier gleich schliesst *grml*
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Mittwoch, 9. September 2009
Next Stop Bali, Indonesia
Frisch erholt und mit einer Millionen Eindruecke von Gili ging es dann also nach Bali. Hinein in die Touristenhoelle. Ueberall, Touris aus allen Ecken der Welt, eigentlich gar nicht so cool. Viel Hektik. Dafuer aber jeden morgen gute Wellen zum Surfen. Heute habe ich die dann auch gleich mal ausprobiert. Board gemietet und los. War jetzt nich so der Kracher aber fuer den Anfang ganz ok. Ein bisschen was kann ich dann doch noch :) Doof nur das ich mir gleich einen netten Sonnenbrand am ganzen Koerper eingehandelt habe. Und das trotz mehrfachem Eincremen, Shirt beim surfen, im Schatten hocken etc. Tropische Sonne ist eben doch ein anderes Kaliber. Sehr aegerlich, denn so faellt das Surfen morgen wohl aus :(
Der zweite interessante Punkt auf Bali ist das Handeln. Ueberall hier wird gehandelt. Und das viel gelernt sein. Niemals ja zum ersten Preis sagen und immer schoen unten anfangen.... Und wenn man nicht wirklich voran kommt, die 10-Meter-Regel funktioniert ganz gut. Weggehen und gut zu hoeren welche Preise noch nachgerufen werden. Alles ein wenig gewoehnungsbeduerftig aber es macht irgendwie auch tierischen Spass!!
Ich weiss ich bin meinen Lesern mittlerweile Fotos schuldig, aber ich muss leider noch mal aufschieben :( Ich hoffe ich kriege es bald mal auf die Reihe!!)
Samstag, 5. September 2009
Paradies entdeckt!
Zudem eignet sich die Insel perfekt um einfach nur zu chillen, in der Sonne zu braten, zu lesen, Musik zu hoeren ..... surfen soll man hier auch koennen .... einfach perfekt!!!! (Vielleicht bist auf die Tatsache das acuh hier eine Moschee steht, die nicht nur 3 mal am Tag zum Gebet aufruft, sondern das Gebet dann auch noch komplett durch ihre Lautsprecher auf die ganze Insel strahlt und damit die Ruhe erheblich stoert.
Besonders cool war, dass gestern Tim und Anni spontan nach Trawangan gekommen sind und wir uns hier getroffen haben.
Meine Zeit ist leider etwas knapp, gleich geht es los zum naechsten Tauchgang Richtung Manta Point. Ich hoffe der Name hat seine Berechtigung!
Donnerstag, 3. September 2009
Nächste Station Gili Islands
Nun geht es also weiter zur nächsten Station - Gili Islands. Winand und ich werden dort ein paar Tage zum Tauchen und Chillen verbringen. Voraussichtlich wird es dort kein Internet geben, also wundert euch nicht, wenn ich mir erst in ein paar Tagen von Bali aus wieder melden werde!
Gili selber soll wunderschön sein, ich hoffe ich kann danach auch endlich ein paar schöne aussagekräfitgen Bilder hochladen!!!
Montag, 31. August 2009
Party in Jakarta
Feiern in Indonesien ist im Prinzip nicht anders als in Deutschland. Großer Raum mit Tanzfläche und der DJ legt irgendeinen Mist auf. Der große Unterschied ist die Bedienung. Überall stehen Angestellte rum, die einem alles herbringen. Egal ob Drink oder Zigaretten, wer eine Rauchen möchte hat die Fluppe keine 2 Sekunden im Mund, schon ist einer da und bietet Feuer an. Und ständig fegt da einer den Dancefloor. Reichlich unnötig wie ich fand, aber die Indos haben es gerne sauber. Da es so leer war hatten wir zudem das Glück eine Sofaecke besetzen zu dürfen, welche ansonsten angeblich umgerechnet 500 € am Abend kosten solle. Ob das stimmt weiß ich nicht. Ich bin mir auch nicht sicher ob da unsere Hautfarbe nicht ein wenig nachgeholfen hat.
Man merkt wirklich das man als Bule hier etwas "besonderes" ist. Ich werde hier oft angestart, durch meine Größe falle ich hier auch überall sofort auf (Indonesier die ansatzweise so groß wie ich sind, habe ich noch nicht angetroffen). Für die Indos gilt hier weiß=reich. Und ihr Wunsch selber weiß zu sein geht sogar soweit, dass sie sich mit Bleichcremes einschmieren und selten in die Sonne gehen um nicht noch brauner zu werden. Die Fernsehwerbung ist voll mit solchen Bleichprodukten! Wenn die wüssten wieviele Sonnenstudios es in Deutschland gibt.... verrückte Welt!
Mittlerweile kann ich nun wohl sagen, dass ich mich ganz gut akklimatisiert habe. Die Hitze macht mir nicht mehr soviel aus, wenn es zum Abend 27 Grad sind, empfinde ich das fast schon als kühl. Und dann zum Ausgehen eine Jeans anzuziehen geht dann auch sogar. Man muss halt bedenken das es tagsüber halt weit über 30 Grad sind. Ausserdem ist jede Mall, jeder Club und jedes Auto klimatisiert und wer da in kurzer Hosen rumläuft fällt nicht nur auf sondern friert auch.
Mehr zuschaffen als die Hitze machen mit momentan die verdammten Moskitos - klein, geräuschlos und penetrant - Autan, Azaron, einheimische Mittel, Verdampfer .... hilft alles nichts. es hilft nur lange Kleidung, Netze etc.
Ansonsten wundert mich hier auch nicht mehr viel. Dass die Muezzine auf ihren Minaretten die Nacht durchbrüllen um die Gebete, das Fastenbrechen und Wiederaufnehmen ankündigen, Mopedfahrer die nachts ohne Licht auf der falschen Seite fahren oder muslimische Frauen die ein Kopftuch mit eingebautem Cap tragen. Auch wenn Kopftücher hier generell selten getragen werden!
Fotos kann ich leider derzeit nicht einstellen, da die Verbindung hier zu schwach ist. Ich werde es auf Bali in einem Inernetcafe mal versuchen.
Freitag, 28. August 2009
The Eagle has landed ...
Ich war noch keine 5 Minuten in Indonesien und hatte den Flughafen noch nicht verlassen, da gabs auch schon den ersten mittelmässigen Schock. Und es war nicht die Hitze, die sich schon in der Gangway erahnen lies. Nein, es geht um das Visum. Entgegen der Angaben des Auswärtigen Amtes braucht für ein Touri-Visum einen Rückflug vor Ablauf des Visum. Schade, den hatte ich noch gar nicht. Mein Glück das Flo fließend Indonesisch spricht. Ich habe keine Ahnung was sie da erzählt hat aber nach 5 Minuten gab der Beamte nach und ich hatte mein Visum.
Dann ging es nach draußen und die tropische Hitze wirkte mit Macht - und ich in Turnschuhen und Jeans bei 33 Grad. Dazu noch Smog ohne Ende, das Atmen viel mir am Anfang schwer. Hier beginnt grade die Regenzeit, dadurch soll sich der Smog aber ein wenig reduzieren und es wird auch ein wenig kälter. Mir solls recht sein.
Die Fahrt zum Haus war aufregend. Der Straßenverkehr in Jakarta ist ein einziges Erlebnis und ist eigentlich nicht in Worte zu fassen. Es gibt wohl eine Straßenverkehrsordnung aber die ist nicht mehr als Makulatur. Ich habe keine Ahnung an welche Regeln sich gehalten wird. Dennoch passiert erstaunlich wenig. Ich war nur heilfroh, dass der Fahrer selber Indonesier war und sich damit auskannte. Wenn ich die Videofunktion meiner Kamera gefunden habe werde ich das mal dokumentieren! - Unglaublich.
Erster Bilder folgen hoffentlich demnächst. Jetzt gehts erstmal daran, die Stadt zu entdecken!
Mittwoch, 26. August 2009
Ich bin dann mal weg ...
Heute geht es nun endlich los. Endlich. Vor Aufregung hab ich letzte Nacht nicht mehr soo viel geschlafen wie vorgesehen :)
Mit dem Zug geht es in einer Stunde nach Hamburg und von da fliege ich dann über Dubai nach Jakarta. In Dubai habe ich 4 Stunden aufenthalt, vielleicht reicht die Zeit ja um ein kurz durch die Stadt zu fahren!
Mein Rucksack ist gepackt, ich habe hoffentlich alles beisammen. Ich wünsche euch allen die ihr daheimbleibt, dass der Sommer hier noch mal Gas gibt!! In 8 Wochen bin ich zurück. aber jetzt ... bin ich dann mal weg ....
Ciao
Mittwoch, 19. August 2009
Noch 7 Tage!
Endlich durch! Seit gestern habe ich meine Klausuren für dieses Semester hinter mir. Die letzten Vorbereitungen laufen. Hier und da noch ein paar Besorgungen und dann noch sieben mal schlafen und ich verlasse Deutschland mit seinem durchwachsenen Sommer! :)
Man darf auf die ersten Fotos aus Indonesien gespannt sein!
Freitag, 3. Juli 2009
Erste Gehversuche
So, dass hier sind nun meine ersten Versuche in der Welt des bloggens. So langsam hab ich den Dreh glaub ich raus und mit dem Layout bin ich soweit auch ganz zufrieden.
Zum Testen hab ich hier gleich noch mal ein Bild aus meinem letzten Urlaub hochgeladen. Entstanden ist das Foto auf dem Kaunertaler Gletscher, Österreich aus dem Winter 04/2006
Personen von links nach recht: Inga, Nils und ich
Soweit so gut, ab dem 26.8. wird es dann hoffentlich öfter Neuigkeiten hier zu lesen geben :)




