Samstag, 17. Oktober 2009

time keeps on slipping...

is doch nicht wahr.... 8 wochen schon rum? ich stehe grad in bangkok, geniesse 15 minuten freies internet und warte auf meinen verspaeteten flug nach deutschland. der vollstaendigkeit halber hier ein fixer abriss der letzten letzten tage:
ko chang ist eine reizende kleine insel, die zum entspannen genau richtig ist. am ersten tag dort habe ich einfach mal gar nichts gemacht. den ganzen tag nicht. wunderbarr. nur am strand sitzen, ein bisschen lesen, sonst nichts. leider war der coconutshake hier nicht so gut ;) aber darueber kann ich hinwegsehen. man erzaehlte uns, das einen tag vor unserer ankunft noch totales regenwetter herrschte. glueck gehabt also. am 2ten tag haben wir uns ein kayak gemietet und haben den ganzen tag lang die kueste und die nahegelegenen kleinen unbewohnten inseln erkundet. zum sonnenuntergang zurueck, wunderbare fotos geschossen von dem wohl bisher schoensten sonnenuntergang in diesem urlaub. passend, war ja auch der letzte mit strandkulisse. dritter tag war dann schon wieder abreise angesagt. es fing auch prompt an zu regnen. insofern: alles richtig gemacht.
3 wunderbare, schoene thaimaedels mit dicken auto waren so freundlich uns vom hotel zum pier zu bringen. und nach 9 anstrengend stunden in taxis, tuktuks und bussen waren wir dann mal wieder in der khao san road. dort gabs ein super livekonzert einer skaband nd anschliessend noch reggae und dancehall aus der dose. aber vom feinsten. also bier gekauft und abgehen. sehr gut. anschliessend noch in einen der zahlreihen clubs. wir hatten einen ganz netten gefunden, wo es auch bis 3 livemusik gab. wir muessen sehr eindrucksvoll stimmung gemacht haben, ploetzlich gaben uns irgendwelche leute drinks aus :) aber ganz so viele erinnerungen habe ich leider nicht mehr :D der abend hat sich aber auf jedenfall gelohnt. naechster glueklicher umstand: es hat am naechsten tag bis nachmittags geregnet. so hatte ich wenigstens kein schlechtes gewissen, verkatert im bett zu schimmeln. die khao san road steht bei regen naemlich gerne mal knoecheltief unter wasser. kann es da eigentlich noch besser kommen?... ja es kann. den nachmittag + abend haben wir dann in einer riesen shoppingmall verbracht und nochmal richtig eingekauft. und alles so guenstig :) schon irgendwie dekadent.

abends dann noch auf ein letztes bier in eine bar, diesmal gabs classical rock handgemacht und live. wider aller erste sahne. naja und das war es dann wohl mit dem urlaub. natuerlich viel zu kurz, wie immer.

abschliessend moechte ich allen danken, die mir geholfen haben, diese wunderschoene zeit erleben zu duerfen!!!

und kleiner tipp an alle: thailand ist wirklich eine reise wert, oder besser sogar 2!!
in 12 stunden bin ich in deutschland, ich freue mich euch alle dann wieder zu sehen! bis dahin! Ciao

Montag, 12. Oktober 2009

... und dann mal wieder Palmen und Strand

Moin moin.

Fuer alle die es interessiert, ich lebe noch, meine Wunden sind bislang ganz gut verheilt, dank taeglichem Hospitalbesuch. Die Tage nach meiner kleinen Schlangenbegegnung habe ich trotzdem ganz gut verbracht und mit dem Drahtesel die Umgebung von Pai erkundet. Es war schoen sich mal wieder ein wenig zu ertuechtigen und nicht nur auf der faulen Haut zu liegen. So bin ich die Berge rauf und runtergejagt (Werner hat sich da ein wenig schwergetan, er hat sich aber auch konsequent geweigert saemtliche Gaenge des Mountainbikes auszuprobieren und sich stattdessen vorne auf das groesste Ritzel festgelegt..) und haben es zu jeder sehenswuerdigen Sehenswuerdigkeit rund um Pai gesschafft. Jede Menge beeindruckende Wasserfaelle und ein ganz netter Canyon. Am spannendsten war aber wohl der letzte Wasserfall am Freitag. Dort ging es nicht mit dem Mountainbike hin, sondern man musste sich zu Fuss dorthin bequemen. Quer durch den Regenwald unausgeschildert bloss auf ausgetretenen, manchmal recht schwierig zu entdeckenen Pfaden. Immer wieder den Bach kreuzen, und teilweise musste man auch den Bachlauf hinaufklettern an Stellen die mehr an eine Klamm erinnerten. Nach drei Stunden kam uns eine Gruppe aus Spanien entgegen, die meinten keinen Wasserfall gefunden zu haben und jetzt umdrehen wuerden, aufgrund der bald ein setztenden Dunkelheit.... es war grade 14 Uhr. Wir sind natuerlich weitergelaufen und nach 15 Minuten standen wir vor einem ziemlich imposanten vielleicht 30 Meter hohen allerdings sehr schmalen Wasserfall. Ein wunderbare Belohnung nach so einem harten Marsch.
Ein paar Fotos geschossen und dann sollte es auch wieder zurueck gehen, schliesslich wollten wir uns den Ansturm der Muecken zur Daemmerung ersparen. Befluegelt von dem Gesehenen und unser ausgedachten Belohnung heute mal im Burgerhouse zu speisen schafften wir den Rueckweg in nicht mal ganz 2 Stunden und holten die Spanier noch wieder ein. Schade fuer sie... 3 Stunden gelaufen und nichts gesehen *g*
Zurueck in Pai ging es nach einer erfrischenden Dusche (die nur halberfrischend und sehr kompliziert ist, da ich ja meine Bandagen irgendwie trocken halten muss) ging es sogleich ins Burgerhouse und es gab einen leckeren 380gramm Barbarianburger. HMmmmmm, lecker. Uebrigens zubereitet von einem Amerikaner, dem der Laden gehoert.

Am naechsten Tag war unsere Zeit in Pai abgelaufen sein und wir sind mit dem Bus zurueck nach Chiang Mai gefahren. Und um mal den Sparfuchs zu spielen hatten wir den billigeren Bus ohne AC gebucht. Wir kamen kurz vor Abfahrt erst am Bus an, und dieser war nun schon voll. Aber scheiss egal, man kann ja auch direkt an der Eingangstuer stehen, denn die wird auch gar nicht erst zugemacht bei der Fahrt, so ist es nicht zu eng und hat staendig den kuehlen Fahrtwind im Ruecken. Muss man auch mal gemacht haben aber ein wenig unwohl war mir schon bei der sehr kurven Strasse ueber die Berge. Nach 3 Stunden wurden dann sogar ein paar Plaetze frei, so dass wir dann die restlichen 20 Minuten durch Chiang Mai City auch sitzen konnten. Welch ein Glueck!!

Der naechste Tag in Pai bestand fuer Werner aus Bungeejumping und fuer mich aus Krankenhaus aufenthalt. Ich musste ja meinen taeglichen Verbandswechsel durchfuehren lassen. Ich entschied mich fuer das modernste Krankenhaus der Stadt in der Hoffnung vielleicht einmal wenigstens sterile Wundauflagen zu bekommen die vielleicht auch nicht mehr so schnell in die Wunde einwachsen und mit dem Eiter verkleben wuerden (das dann naemlich am naechsten Tag wieder runterzukriegen ist weder schoen noch hilft es dem Heilungsprozess, versteht sich). Doch bevor irgendwas passierte musste ich erstmal den ganzen Verwaltungsapparat durchlaufen, wurde gewogen, gemessen, Fieber, Fragenkataloge, blabla.... und ich wollte doch nur einen neuen Verband. Danach erfuhr ich, dass ich als aller erstes einen Arzt sehen muesse, egal welches Anliegen ich habe - Krankenhausregel. Und natuerlich muss ich den Doc dann auch bezahlen. Ich war ziemlich wuetend aber letztlich hat es sich gelohnt. Der Arzt war sehr nett, sprach gutes Englisch und verkuendete mir, dass meine Wunden gut aussehen wuerden und nicht infektioes sind (als ob ich das nicht selber wuesste). Die eigentliche frohe Botschaft allerdings war die Empfehlung von nun an auf den Verband zu verzichten. Ein wenig mehr Bewegungsfreiheit und mehr Gelegenheit fuer mich mit den klaffenden Wunden bei den Frauen anzugeben ^^
Nein im Ernst, jeden Tag Verbandswechsel nervt. Und letztlich hat mich das ganze Theater gar nich soviel gekostet, ich bin ja in Thailand.

Nach dem Werner total euphorisiert vom Dschungeljumping zurueck war ging es wieder essen, ein wenig gammeln und abends dann ins Lokal zum Fussball gucken. In Thailand wird so ziemlich jeder Sport aus der ganzen Welt auf 5 Sportkanaelen frei empfangbar ausgestrahlt. Welch ein Luxus. Will ich ueberhaupt wieder zurueck nach Deutschland??
Am naechsten Tag stand dann wieder Reisen auf dem Programm: Mit dem Nachtbus zum dritten Mal nach Bangkok, morgens gleich weiter mit dem naechsten Bus nach Trat, ein Taxi zum Pier, rauf auf eine der schnellsten Faehren der Welt und mit 3 Knoten rueber nach Ko Chang. *lufthol* nocheinmal ein suendhaft teueres Taxi und nun sitzte ich im Nature Beach Resort direkt am Strand und werde hier meine letzten Tage in Thailand verbringen. Ein bisschen lesen vielleicht, ein bisschen schwimmen vielleicht, ganz bestimmt ein wenig essen aber auf alle Feelle micht nicht stressen lassen.

So Werner winkt mit dem naechsten Bier. Prost und bis bald!!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Endlich mal Fotos

So liebe Leute, hier endlich mal wieder ein paar farbige Eindruecke zum anschauen und neidisch werden:

Fotos Thailand

Dienstag, 6. Oktober 2009

Koenigskobra!!!

Autsch. Mittlerweile bin ich in Pai unterwegs. Ein malerischer schoener kleiner Ort, rund 3000 Einwohner. Die meisten Haeuser aus Holz. Hat ein bisschen was vom wilden Westen hier. Pai eigenet sicher wunderbar zum wandern und Radfahren. Vor allem ist das Wetter hier grad gut.

Heute haben wir uns hier Mountainbikes geliehen und sind zu den Hot Springs gefahren. An der Quelle sprudelt da das Wasser mit 80 Grad aus der Erde. Etwas tiefer am Bachlauf kann man dann aber Baden gehen, wenn man es langsam angehen laesst, es ist wirklich verdammt heiss. Vermutlich immer noch um die 40 Grad. Aber wunderbar entspannend. Nach einem schoenen Bad total entspannt sollte es dann weiter zum Pai Canyon gehen. Doch wir sind nicht weitgekommen, da schnellt eine Koenigskobra auf die Strasse und stellt sich auf. Vor Schreck habe ich den Lenker rumgerissen um dem Vieh auszuweichen, hat auch geklappt. Allerdings war damit mein Gleichgewicht dahin und habe mich in voller Fahrt (round about 30 km/h) lang gemacht und schoen mit den Armen gebremst. Gut das ich Oberkoerperfrei war, das Shirt waere bestimmt kaputt gewesen. Zum Glueck ist dem Rad nichts passiert, lediglich meine Brille hat es nicht ueberlebt.

Scheiss Schlangen. Nach dem ich mich blutend wie ein Schwein aufgerappelt habe war das Biest auch schon wieder weg und hat sich nicht mal fotografieren lassen. Tja, also hab ich dann versucht meine Wunden auszuwaschen, aber die Blutungen liessen sich schwer stoppen. Also nix mit Canyon sondern zurueck mit dem Rad nach Pai ins Krankenhaus. Waren ja bloss 8 km. Dort angekommen kam ich gluecklicherweise auch sofort dran, waschen und Braunol drauf. Hat wunderbar schoen gebrannt. Dafuer wars billig. Die ganze Behandlung hat grade mal 5 Euro gekostet =)


Hier ein paar schoene Bilder dazu:



Mitleidsbekundungen bitte als Kommentar hinterlassen! *wimmer*

Koenigskobra!!!

Autsch. Mittlerweile bin ich in Pai unterwegs. Ein malerischer schoener kleiner Ort, rund 3000 Einwohner. Die meisten Haeuser aus Holz. Hat ein bisschen was vom wilden Westen hier. Pai eigenet sicher wunderbar zum wandern und Radfahren. Vor allem ist das Wetter hier grad gut.

Heute haben wir uns hier Mountainbikes geliehen und sind zu den Hot Springs gefahren. An der Quelle sprudelt da das Wasser mit 80 Grad aus der Erde. Etwas tiefer am Bachlauf kann man dann aber Baden gehen, wenn man es langsam angehen laesst, es ist wirklich verdammt heiss. Vermutlich immer noch um die 40 Grad. Aber wunderbar entspannend. Nach einem schoenen Bad total entspannt sollte es dann weiter zum Pai Canyon gehen. Doch wir sind nicht weitgekommen, da schnellt eine Koenigskobra auf die Strasse und stellt sich auf. Vor Schreck habe ich den Lenker rumgerissen um dem Vieh auszuweichen, hat auch geklappt. Allerdings war damit mein Gleichgewicht dahin und habe mich in voller Fahrt (round about 30 km/h) lang gemacht und schoen mit den Armen gebremst. Gut das ich Oberkoerperfrei war, das Shirt waere bestimmt kaputt gewesen. Zum Glueck ist dem Rad nichts passiert, lediglich meine Brille hat es nicht ueberlebt.

Scheiss Schlangen. Nach dem ich mich blutend wie ein Schwein aufgerappelt habe war das Biest auch schon wieder weg und hat sich nicht mal fotografieren lassen. Tja, also hab ich dann versucht meine Wunden auszuwaschen, aber die Blutungen liessen sich schwer stoppen. Also nix mit Canyon sondern zurueck mit dem Rad nach Pai ins Krankenhaus. Waren ja bloss 8 km. Dort angekommen kam ich gluecklicherweise auch sofort dran, waschen und Braunol drauf. Hat wunderbar schoen gebrannt. Dafuer wars billig. Die ganze Behandlung hat grade mal 5 Euro gekostet =)

Hier ein paar schoene Bilder dazu:



Koenigskobra!!

Autsch. Mittlerweile bin ich in Pai unterwegs. Ein malerischer schoener kleiner Ort, rund 3000 Einwohner. Die meisten Haeuser aus Holz. Hat ein bisschen was vom wilden Westen hier. Pai eigenet sicher wunderbar zum wandern und Radfahren. Vor allem ist das Wetter hier grad gut.
Heute haben wir uns hier Mountainbikes geliehen und sind zu den Hot Springs gefahren. An der Quelle sprudelt da das Wasser mit 80 Grad aus der Erde. Etwas tiefer am Bachlauf kann man dann aber Baden gehen, wenn man es langsam angehen laesst, es ist wirklich verdammt heiss. Vermutlich immer noch um die 40 Grad. Aber wunderbar entspannend. Nach einem schoenen Bad total entspannt sollte es dann weiter zu
m Pai Canyon gehen. Doch wir sind nicht weitgekommen, da schnellt eine Koenigskobra auf die Strasse und stellt sich auf. Vor Schreck habe ich den Lenker rumgerissen um dem Vieh auszuweichen, hat auch geklappt. Allerdings war damit mein Gleichgewicht dahin und habe mich in voller Fahrt (round about 30 km/h) lang gemacht und schoen mit den Armen gebremst. Gut das ich Oberkoerperfrei war, das Shirt waere bestimmt kaputt gewesen. Zum Glueck ist dem Rad nichts passiert, lediglich meine Brille hat es nicht ueberlebt.
Scheiss Schlangen. Nach dem ich mich blutend wie ein Schwein aufgerappelt habe war das Biest auch schon wieder weg und hat sich nicht mal fotografieren lassen. Tja, also hab ich dann versucht meine Wunden auszuwaschen, aber die Blutungen liessen sich schwer stoppen. Also nix mit Canyon sondern zurueck mit dem Rad nach Pai ins Krankenhaus. Waren ja bloss 8 km. Dort angekommen kam ich gluecklicherweise auch
sofort dran, waschen und Braunol drauf. Hat wunderbar schoen gebrannt. Dafuer wars billig. Die ganze Behandlung hat grade mal 5 Euro gekostet =)

Hier ein paar schoene Bilder dazu:





Sonntag, 4. Oktober 2009

Auf in den Norden!

Nun habe ich den Absprung doch geschafft. Nach dem der Hangover von der Halfmoonparty ausgestanden war sind Werner und ich mit 2 Maedels die wir im Treehouse kennengelernt haben am naechsten Morgen zum Hafen und haben unsere Abreise von Ko Pha Ngan besiegelt. Da das Wetter leider nicht so ganz mitspielt wie wir das erhofft hatten ging es also doch wieder Richtung Norden nach Bangkok. Die Abreise war erst am spaeten Nachmittag und so hatten wir noch genug Zeit fuer eine kleine Tour ueber die Insel mit dem Roller. Also fix 2 Scooter ausgeliehen und los ging es die Westkueste hoch bis zum Norden und einer kleinen Insel die mit einer Sandbank so grade eben noch verbunden ist. Witziges Bild dort: Westlich der Sandbank Wellen, oestlich spiegelglatte See. Nach dem Mittag ging es wieder zurueck in den Hafen und rauf aufs Schiff. Unseren letzte Sonnenaufgang am Golf von Thailand blieb uns leider von Wolken verborgen.
In Champhon an Land ging es so gleich in den Bus der uns dann des Nachts rauf nach Bangkok bringen sollte. Wieder liefen ultra schlechte Filme im TV aber diesmal wurde uns sogar ein Snack gereicht. Gegen 12 hielten wir dann irgendwo in Thailand, 20 Minuten Pause und wurden in eine Halle getrieben wo es ein Abendbrot gab. Das war sogar im Preis enthalten. So gab es Reis mit allerlei leckeren scharfen und nicht so scharfen Kleinigkeiten. Schade nur das es in der Halle so derbe nach, aehem ... Scheisse gestunken hat und der Appetit nicht so recht aufkommen wollte. So ein, zwei Bissen hab ich dann doch runtergekriegt. Der Hunger war schliesslich staerker.
Danach ging es wieder in den Bus und um halb sechs waren wir in Bangkok. Wir "kannten" die Stadt ja schon und so sind wir auf direktem Wege zum Bahnhof und haben uns ein Ticket nach Ayutthaya gekauft. 2 Stunden spaeter waren wir schon wieder unterwegs und zehn in der alten Koenigsstadt Thailands. Ayutthaya ist bekannt fuer seine Fuelle an Tempeln, also haben wir uns einen TukTuk-Fahrer geangelt der uns 3 Stunden quer durch die Stadt gefahren hat. Wir haben 3 Stunden durchgehalten. Irgendwie sahen die Tempel alle gleich aus. Zwar irgendwie imposant aber letztlich ist es doch nur ein kunstvoll verziertes Gebaeude in dem ein riesieger vergoldeter Buddha sitzt. Vielleicht waren wir auch einfach nur zu kaputt von den Reisestrapazen. Und so sassen wir schon wenig spaeter in einem Restaurant zum Lunch, haben Billiard gespielt und ein wenig Schlaf nachgeholt - Zumindest versuchsweise. Gegen Abend ging es dann wieder zum Bahnhof und in den Zug nach Chiang Mai.

Mit 30 Minuten Verspaetung verliessen wir Ayutthaya. Ein schoener Ort in dem man vielleicht noch einen Tag mehr haette verbringen koennen, besonders wenn man auf Geschichte und Ruinen steht. Wir hatten es aber eilig, da ein Freundin von Werner die wir schon im Treehouse getroffen hatte fuer uns schon eine Dschungeltour gebucht hatte, die gleich am morgen beginnen sollte. Nach maessig erholsamer Nacht und 2 Stunden Verspaetung kamen wir in Chiang Mai an und sind direkt vom Hostel abgeholt worden. Dort angekommen mussten wir schnell unsere Sachen fuer die Dschungeltour umpacken. Und dann ging es auch schon los. Fruehstueck viel dadurch mehr oder weniger aus. Auch eine Dusche nach 48 Stunden waere nett gewesen, war aber leider nicht mehr drin.

Auf einem Pritschenwagen zu 7 (leider wieder alles nur Deutsche) ging es nun weiter in den Norden. Ein kleiner Zwischenstopp um sich noch mal mit Regenjacken, Taschenlampen etc eindecken zukoennen und noch einen weiteren fuer das Mittagessen und dann wurden wir im Regenwald ausgesetzt. Vor uns ein 4 stuendiger Marsch (mit Guide) quer durch den Regenwald, natuerlich mit Regen (auch hier im Norden war das Wetter nich so wie wir gehofft hatten, aber immer noch deutlich besser als im Sueden), auf kleinen Trampelpfaden die sonst nur von Jaegern benutzt werden. Es war nass, kalt, es ging hoch, es ging runter, der Blick staendig nach unten auf den unwegsamen Pfad gerichtet. Aber dennoch war es ein Erlebnis durch den Busch zu wandern, und immer wieder einen wunderbaren Ausblick auf die Taeler, Reisfelder und Waldraender geniessen zu koennen. Am fruehen Abend erreichten wir dann ein Dschungelcamp, wo es am offenen Feuer Abendbrot gab. Zum Schlafen diente eine Holzhuette die wir uns mit der einheimischen Famile die dort lebt teilten. Strohmatte, ein duenne Decke und zum Glueck ein Mosquitonetz waren nicht viel aber genug. Es gab sogar noch etwas abseits eine kleine Huette mit Dusche und westlicher Toilette.
Nach einem kleinen Plausch am Lagerfeuer vielen wir dann alle recht bald totmuede ins Bett.

Am naechsten Morgen ging es recht frueh raus, Fruehstueck um Acht. Unsere heutige Wanderung begann aber nicht per pedes sondern auf dem Ruecken von Elefanten =) Zu Zweit auf einem Dickhaeuter sind wir dann ca 1,5 Stunden durch den Regenwald eine Schlucht hinauf auf Wegen die nicht viel breiter waren als gestern unsere Hunter-Pfade. Aber Elefanten sind geschickter als man denkt. Nach diesem kleinen Abenteuer ging es dann wieder zu Fuss weiter. Immer wieder Regen, und immer Berg auf. Zum Mittag eine kurze Rast und es wurde uns gebrattene Nudeln gereicht die Stilecht in einem Palmenblatt eingewickelt waren. Statt Gabeln gab es Staebchen aus jungem Bambus. Aufregend. Witzig nur das unser Guide dann Reis aus einer Plastiktuete mit Gabel und Loeffel ass. Also alles nur Show ;)
Am Nachmittag kamen wir dann in ein Bergdorf wo wir unsere zweite Nacht verbringen sollten. Wieder gab es reichlich zu essen zum Abendbrot. Nach dem Essen haben wir dann bis halb 2 Skat gespielt und gequatscht. Gefehlt hat eigentlich nur ein Lagerfeuer und eine Gitarre. Zum Schlafen gab es diesmal Matrazen, dafuer war es in diesem Dorf ueblich, unter dem Haus seine Schweine zu halten.... entsprechend roch es dann auch manchmal...

Am naechste Morgen ging es los mit einem Gang durch das Bergdorf selber. Die Idylle wurde ein wenig zerstoert. Viele Huetten hatten eine Photovoltaikanlage, TV und der ein oder andere Range Rover lukte hinter einer Haeuserecke oder einem Schuppen hervor. Nach bloss 2 Stunden Marsch durch den Wald wurden wir dann aufgesammelt von einem Truck und es ging zum Bamboorafting. Auf zusammengebundenen Bambusstangen trieben wir den eiskalten Fluss hinunter. War eine kurze aber doch spassige Fahrt.
Ziemlich muede und kaputt wurden wir dann nach Chiang Mai gebracht. Eine wohltuende warme (!!!!!) Dusche, ein wenig Ruhe und dann gleich wieder los auf einen abendlichen Markt zum stoebern und schlendern. Zum Ausklang ein wenig Premiere League in einer Bar eines Englaenders mit viel Bier :)

So weit so gut. Ich weiss ich schulde euch ein paar Bilder. Auch diesmal klappt es nicht weil hier die Laufwerke und USB-Anschluesse gesperrt sind. Morgen geht es nach Pai, ein kleines Kuenstlerdorf etwas weiter noerdlich von Chiang Mai. Ich werde mein Glueck da weiter versuchen.


Nun habe ich den Absprung doch geschafft. Nach dem der Hangover von der Halfmoonparty ausgestanden war sind Werner und ich mit 2 Maedels die wir im Treehouse kennengelernt haben am naechsten Morgen zum Hafen und haben unsere Abreise von Ko Pha Ngan besiegelt. Da das Wetter leider nicht so ganz mitspielt wie wir das erhofft hatten ging es also doch wieder Richtung Norden nach Bangkok. Die Abreise war erst am spaeten Nachmittag und so hatten wir noch genug Zeit fuer eine kleine Tour ueber die Insel mit dem Roller. Also fix 2 Scooter ausgeliehen und los ging es die Westkueste hoch bis zum Norden und einer kleinen Insel die mit einer Sandbank so grade eben noch verbunden ist. Witziges Bild dort: Westlich der Sandbank Wellen, oestlich spiegelglatte See. Nach dem Mittag ging es wieder zurueck in den Hafen und rauf aufs Schiff. Unseren letzte Sonnenaufgang am Golf von Thailand blieb uns leider von Wolken verborgen.
In Champhon an Land ging es so gleich in den Bus der uns dann des Nachts rauf nach Bangkok bringen sollte. Wieder liefen ultra schlechte Filme im TV aber diesmal wurde uns sogar ein Snack gereicht. Gegen 12 hielten wir dann irgendwo in Thailand, 20 Minuten Pause und wurden in eine Halle getrieben wo es ein Abendbrot gab. Das war sogar im Preis enthalten. So gab es Reis mit allerlei leckeren scharfen und nicht so scharfen Kleinigkeiten. Schade nur das es in der Halle so derbe nach, aehem ... Scheisse gestunken hat und der Appetit nicht so recht aufkommen wollte. So ein, zwei Bissen hab ich dann doch runtergekriegt. Der Hunger war schliesslich staerker.
Danach ging es wieder in den Bus und um halb sechs waren wir in Bangkok. Wir "kannten" die Stadt ja schon und so sind wir auf direktem Wege zum Bahnhof und haben uns ein Ticket nach Ayutthaya gekauft. 2 Stunden spaeter waren wir schon wieder unterwegs und zehn in der alten Koenigsstadt Thailands. Ayutthaya ist bekannt fuer seine Fuelle an Tempeln, also haben wir uns einen TukTuk-Fahrer geangelt der uns 3 Stunden quer durch die Stadt gefahren hat. Wir haben 3 Stunden durchgehalten. Irgendwie sahen die Tempel alle gleich aus. Zwar irgendwie imposant aber letztlich ist es doch nur ein kunstvoll verziertes Gebaeude in dem ein riesieger vergoldeter Buddha sitzt. Vielleicht waren wir auch einfach nur zu kaputt von den Reisestrapazen. Und so sassen wir schon wenig spaeter in einem Restaurant zum Lunch, haben Billiard gespielt, gepennt etc. Gegen Abend ging es dann wieder zum Bahnhof und Richtung Chiang Mai.