Am Wochenende ging es mit 8 Leuten für drei Tage in die Bavianskloof. Das Team bestand hauptsächlich aus Praktikanten und Wanderjährler von VW + zwei FSJler + ein Südafrikaner. Einheimische dabeizuhaben ist unter Umständen sehr nützlich, weil es wirklich vorkommen kann, auf Leute zu treffen dir nur Afrikaans oder Xhosa sprechen können und kein Englisch.
Da die Kloof aus zum größten Teil aus einem einspurigen Pfad besteht, wäre es notwendig zwei Karren zu besorgen, die etwas mehr Dampf und Allradantrieb mitbringen, so wurde uns geraten. Also haben wir uns am Freitag zwei Nissan Hardbody 4x4 gemietet und mit Zelten, Nahrung, viel Wasser, etc. beladen. Kurz nach der Ankunft in der Kloof wurde uns auch klar das dies keine leere Warnung war. Die Strecke, die zwar in Karten eingezeichnet ist, war wirklich nur ein ausgefahrener Pfad, hier und da ausgebessert aber teilweise extrem steil, huckelig und staubig. Rolf hätte hier nicht viel Freude gehabt.
Samstag in der „Früh“ so gegen halb 11 (jaja, irgendwie ist der Freitag abend doch noch ein wenig ausgeartet) waren wir dann endlich auf dem Weg, gegen 12 in der Schlucht und sofort total überwältigt von der Landschaft, die soch uns dort bot. Wir kamen nur langsam voran, weil natürlich jeder Mal fahren wollte, jede Ecke schöner war als alle davor und wir ständig Fotos machen mussten. Die Fahrt im Auto war ansich schon ein kleines Abenteuer, wenn sich auf der einen Seite die Felswand nach oben erstreckt und auf der anderen Seite nach unten. Fehler werden hier nicht wirklich verziehen. Besonders spannend wurde es immer dann, wenn ein Auto entgegenkam. Hin und wieder gab es dafür kleine Buchten oder die Kurven waren etwas großzügiger gestaltet um ein passieren zu ermöglichen.
Mit der Zeit haben wir uns an das Fahren und Staunen gewöhnt und wurden mutiger. Von einem Offroader hatten wir zuvor das Kanapee entfernt, so konnten wir uns also hinten auf die Ladefläche stellen und Gegend viel besser bewundern. Natürlich nicht ohne auf akuraten Sonnenschutz zuachten und das Bier und sich selbst immer guuuuut festhalten. Das war wirklich spaßig.
Gegen Nachmittag sind wir am geplanten Campingplatz angekommen. Zelte aufbauen, abkühlen im See und ein bisschen ausruhen und dann war es auch schon abend. Zum Essen durfte ich dann mein erstes Südafrikanisches Braai (=Barbecue) genießen. Holz wird entzündet und nach einiger Zeit die glühenden Kohlen aus dem Feuer gezogen. Darüber wir dann das Rost, gehalten von Steinen gelegt und gegrillt. Neben dem Rost brennt das Feuer weiter und liefert so stehts Nachschub an Kohlen. Praktische Sache und super lecker.
Am Sonntag ging es dann wie geplant in der „Frühe“ gegen 10 los (jaja, irgendwie ist der Samstag abend doch ein wenig am See ausgeartet). Wir wollten noch mal so richtig wissen, was unsere Autos so drauf haben, also haben wir uns einen 4x4-Trail ausgesucht und gemeistert. Einen Herausfordernden. Untersetzung rein und dann ging es gaaaaanz langsam aber stetig hinauf, den Trail entlang. Ich schätze wir hatten so 35° Steigung. Wie Bergziegen sind die Autos da hinaufgeklettert. Schon beeindruckend was so eine Maschine leisten kann. Nach gut 2 Stunden am Gipfel angekommen wurden wir mit einer überwältigenden Aussicht belohnt. Das wurde gleich genutzt für einen kleinen Snack und dann ging es die Strecke wieder zurück. Runter war es fast noch ein bisschen spannender, weil man dann ja sehen konnte, wie tief man fallen würde, wenn man mal abrutscht, der Grip nicht ausreicht etc.
Im Tal angelangt sind wir zur nächsten Unterkunft gefahren, einer kleinen aber sehr modernen und gut ausgestatteten Hütte. Nachtlager vorbereitet und dann ging es auf See-Suche. Es war einfach unglaublich heiß und eine Abkühlung musste her. Fündig wurden wir auf einem Campingplatz, auf Nachfrage wurde uns gestattet, dort zu baden. Abschließend haben wir den Abend mit Lagerfeuer und Bier ausklingen lassen.
Am Montag (es war Feiertag und deswegen keine Arbeit ) sind wir wie geplant in der „Früh“ (jaja, irgendwie ist der Sonntag abend ein wenig ausgeartet) gegen halb 11 los. Den Pfad durch die Kloof wieder zurück. Am Ende sind wir noch zu einem Wanderweg entlang und durch eine Schlucht zu einem Wasserfall. Teilweise musste man durch den Fluss schwimmen. Da wir aber morgens zu sehr getrödelt hatten, fehlte die Zeit und wir haben den Wasserfall nie gesehen. Wir mussten vorher umdrehen.
Zurück bei den Autos sind wir dann Richtung Heimat gefahren. Eine nette Überraschung bot dann eines der Autos. Plötzlich stank es unglaublich im Auto. Sofort links ran (Linksverkehr! ;) ) und abwarten. Es stellt sich heraus, dass Kupplung oder Bremse blockiert und eine Weiterfahrt unmöglich war. Also mussten wir warten auf einen Ersatzwagen, es ging aber alles relativ problemlos und schnell weiter.
Soweit von mir!
Ich weiß ihr wollt alle Fotos. Ich versuche baldmöglichst mal auf der Arbeit ein paar hochzuladen.
Bis dahin!
Hey Timmey,
AntwortenLöschenschöner Trip;)
Seit du weg bist, hab ich irgendwie das Gefühl, dass SA öfter erwähnt wird.
guckst du hier:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,751509,00.html
gruß
EEEEYYYYYYY....
AntwortenLöschencome on, we are friends! :'-(
i want to be your skype friend T_T